TOD DER FASCHISTISCHEN BESTIE

Seit der Luther´schen Reformation, besonders seit der schweren Niederlage im deutschen Bauernkrieg 1525 ist in Deutschland eine Untertanenmentalität ohnegleichen gängig, ein ekelhaftes Katzenbuckeln vor jeder beliebigen Obrigkeit: Preußenkönige, Bismarck, Bürgermeister, Führer, Kanzlerin. Luther hatte alle Deutschen in Mönche verwandelt (so Karl Marx, siehe: Kritik der hegelschen Rechtsphilosophie, Einleitung, MEW 1, 386) und gegen die progressiven, aufrührerischen Bauern Müntzers gehetzt: „…Man soll sie zerschmeißen, würgen und stechen, heimlich und öffentlich, wer da kann, wie man einen tollen Hund zerschlagen muß.“ Luther war der erste Sozialdemokrat in Deutschland.

Die Liquidierung Karl Liebknechts und Rosa Luxemburgs unter Beihilfe der reaktionären Sozialdemokratie steht ganz in der Tradition konterrevolutionärer Raserei gegen fortschrittliche Menschen, die dann im Nerobefehl Hitlers auf ein ganzes Volk ausgedehnt wurde, ein in der Weltgeschichte EINMALIGER Akt. Der Nerobefehl Hitlers beinhaltete, alle ökonomischen Grundlagen in Deutschland zu zerstören, damit das deutsche Volk nicht mehr leben kann, es sollte für immer ausgelöscht werden. Das ist die Quintessenz des Faschismus, der wiederum die Quintessenz des menschen-/völkerverachtenden Kapitalismus ist. Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch. (Bertolt Brecht) Es gibt keine größeren Volksfeinde für das deustche Volk als die Faschisten, die Liquidierung eines Faschisten darf strafrechtlich gar nicht verfolgt werden, denn es ist ein Notwehrakt des deutschen Volkes. Gegen die Faschisten ist an Lenins Partisanentaktik zu erinnern: Liquidierung von einzelnen Personen durch bewaffneten Kampf, der von kleinen Gruppen geführt wird. (LW 11,205). Listen von Faschisten erstellen, auflauern, liquidieren…kurz und bündig, human…in gut-guillotinistischer Tradition…(1.) frei nach Luther: „Man soll sie zerschlagen, würgen und stechen, heimlich und öffentlich, wer da kann, wie man einen tollen Hund zerschlagen muß.“ So bekommen die Worte Luthers einen Sinn. Die partisanenmäßige Liquidierung von Faschisten nach revolutionärem Standrecht ist heute auch eine vorrangig politische Aufgabe angesichts der Tatsache, dass sich das Kapital durch sein Verfassungsgericht die Faschisten als konterrevolutionäre Terrortruppe gegen die Arbeiterklasse und das Volk warmhält. Das Verfassungsgericht, das 1956 die KPD verboten hatte, hat kein Interesse an der Existenz des deutschen Volkes (was schon das KPD-Verbot in der Tradition Luthers bezeugt).

Keinesfalls können wir die Bekämpfung der Anhänger Neros staatlichen Organen wie Polizei, BND und Verfassungsschutz überlassen. Diese Organe distanzieren sich zwar verbal vom Faschismus, sind aber durch 1000 Fäden mit ihm verbunden. Die angeblich der Republik dienende und auf sie vereidigte Polizei schützt zum Beispiel bei Antinazidemos die Volksfeinde vor dem Volk. Die „Republik“ wird beständig dem braunen Strassenpöbel ausgeliefert.

Aber die gefährlichsten, weil verdecktesten Helfeshelfer des Faschismus sitzen in den antifaschistischen Ausschüssen selbst, sie wollen gewaltfrei „sauber“ gegenüber den Faschisten bleiben. Ihnen ist nicht gegenwärtig, daß die Völker ein RECHT AUF BESTRAFUNG DER KONTERREVOLUTION haben.“Die Unterdrücker der Menschheit bestrafen ist Gnade; ihnen verzeihen ist Barbarei.“ (Robespierre: Rede über die Prinzipien der politischen Moral am 1.2. 1794) Säubert die Ausschüsse von diesen Barbaren.

1. Für die ländliche Guerilla gilt: Auch Sensen und Sicheln; Beile und Heugabeln  sind Tötungsinstrumente. Das ist in der deutschen Geschichte nichts Neues. Siehe das königlich preußische Edikt über den Landsturm vom April 1813. Schon 1777 erklärte es Marat in seinem Plan einer Criminalgesetzgebung für durchaus zulässig, dass Mitglieder der patriotischen Gesellschaften berechtigt sind, Volksfeinde zu töten. (Siehe: Jean Paul Marat, Plan einer Criminalgesetzgebung, Vorwort von Professor A.A. Herzenson, VEB Deutscher Zentralverlag Berlin, 1955,24).

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9 Antworten to “TOD DER FASCHISTISCHEN BESTIE”

  1. Daniel Weigelt Says:

    Ich glaube nicht, dass man Luther als Sozialdemokrat bezeichnen kann. Eines ist aber Fakt, er war ein ziemlich übler Antisemit.

  2. Angela Says:

    Ich sehe da durch aus Paralelen.
    Luther kritisierte die Obrigkeit um die Leute zu mobilisieren, die er später an die Fürsten verriet und abschlachten ließ. Das errinnert sehr stark an die Geschichte der „S“PD; siehe Bernstein, der die Notwendigkeit der Diktatur des Proletariates negierte, siehe die Burgfiredenspolitik, die in den ersten imperialistischen Weltkrieg führte, siehe die Arbeitermörder Noske und Zörgiebel, siehe den antikommunistischen Hetzer der Wiederbewaffnung des deutschen Militarismus Kurt Schuhmacher, siehe den Schlächter von Stammheim Helmut Schmiedt, siehe den Arbeiterverräter und ersten Kriegskanzler seit 1945 Gerhard Schröder.
    Der Protestantismus Luthers hatte am Ende des Feudalismus die gleiche Funktion wie heute am Ende des Kapitalismus die „Sozialdemokratie“ alá Bernstein, Noske, Zörgiebel, Schuhmacher, Schmiedt, Schröder, etc.!
    Mir war Schwarz Gelb rückblickend sogar lieber als die Hartz IV Verbrecherregierung.

  3. Tolo Says:

    Ein interessanter Beitrag und Luther ist auch nur ein Mensch gewesen und damit auch er offiziell Vögeln konnte, hat er sich eben aufgelehnt, sich der Folgen wahrscheinlich nicht bewusst!
    Aber Spaß beiseite, nun war und ist die Reformation Bestandteil der frühbürgerlichen Revolution, das Bürgertum strebte an die Macht, konnte diese aber noch nicht ohne eine Religion erringen. Dieses war bei der französischen Revolution schon anderes, die Aufklärung hatte ganze Arbeit geleistet und es konnte auf eine Religion verzichtet werden. Das das Volk in Machtkämpfen der verschiedensten Klassen mit Vorliebe verheizt wurde, ist genauso wahr, wie die Arbeiterklasse selbst ein Produkt des Kapitals ist. Die Sozialdemokratie wiederum ist ein Geschöpf der Arbeiterklasse, welches sich am Übergang zum Imperialismus verselbstständigte und vom Kapital Instrumentalisieren ließ. Sie wurde zu einem Werkzeug des Kapitals, zur Diziplinierung der Arbeitermassen. Das Kapital schuf sich zum Zwecke der Profimaximierung aus dem abstürzendem Kleinbürgertum ein weiteres Werkzeug, welches ihrem imperialem Anspruch dienlicher waren und dass eigen Volk noch wesentlich effektiver Knechtete, die Faschisten! Wie dem auch sein, der Faschismus wird seitdem regelmäßig reproduziert, am Leben erhalten, auch wenn er in der Warteschleife gehalten wird. Er ist das Instrument fürs Grobe, die Reserve um bei Bedarf wieder auf die nationale Karte zu setzen. Zur Zeit ist die Notwendigkeit für einen konsequenten Einsatz nicht gegeben, die bürgerlichen Parteien machen ein gute Arbeit fürs Kapital.
    Nun ist es wichtig den Kampf gegen den Faschismus zu führen, allein, Erfolgreich kann dieser nur sein, wenn die Ursachen Ziel des Angriffes sind, wen die Hand, welche dieses Werkzeug hält und führt, die Fähigkeit verliert es zu gebrauchen.
    Tod der faschistischen Bestie, kann also nur funktionieren wenn der Halter der Bestie aufs Korn genommen wird. Rekruten bringt dieses System immer neue hervor, und desto mehr sich die Widersprüche innerhalb des Systems zuspitzen, desto schwächer die organisierte Arbeiterklasse, desto leichter ist es für die Rekrutiere.
    Finde ich jedenfalls,
    Gruß

  4. Was so bewegt! » Blog Archive » Kein erfolgreicher Kampf ohne Ursachenbekämpfung! Says:

    […] dem Titel, „TOD DER FASCHISTISCHEN BESTIE“ findet sich hier ein nachdenkenswerter Beitrag. Gefunden habe ich diesen durch diesen etwas anderen […]

  5. Sepp Aigner Says:

    „Die partisanenmaessige Liquidierung von Faschisten …“ – ist das Maulheldentum oder Provokation ?

  6. Angela Says:

    Ich kann vermutlich nicht objektiv beurteilen, ob mein Genosse , der Autor dieses Artikels ist, ein -Maulheld- ist,
    der Satz lautet jedoch
    . -Die partisanenmäßige Liquidierung von Faschisten nach revolutionärem Standrecht ist heute auch eine vorrangig politische Aufgabe angesichts der Tatsache, dass sich das Kapital durch sein Verfassungsgericht die Faschisten als konterrevolutionäre Terrortruppe gegen die Arbeiterklasse und das Volk warmhält.-
    Unter einer -politischen Aufgabe- verstehe ich jedoch nicht die physische Vernichtung eines Faschisten, sondern eben die Liqidierung des Faschisten als Faschist.
    Wie Dir sicher nicht entgangen ist, hat dieser Artikel einen historischen und auch einen aktuellen Bezug.
    Sollte hier ein Missverstandnisse entstanden sein, so bitte ich dies zu entschuldigen.
    Ziel unserer journalistischen Arbeit ist es unser Volk und vor Allem die werktatigen Klassen politisch aufzuklaren.
    Da freuen wir uns selbstverstandlich auch uber spiessburgerliche und rechtsrevisionistische Leser.
    Wer sollte sich durch unser -Maulheldentum- ausser den Faschisten denn provoziert fuhlen?

  7. Sepp Aigner Says:

    Angela:
    Du bist aber schnell mit Deinem Urteil – „spiessbuergerlich/rechtrevisionistisch“.

    Zur Sache: Deine Erlaeuterung bessert die Sache ein wenig. So eindeutig ist das bei Deinem Genossen Heinz aber nicht formuliert.

    Provozieren bedeutet uebrigens im gewoehnlichen kommunistischen Sprachgebrauch nicht, etwas zu sagen, worueber sich irgendwelche Leute aufregen koennten, sondern es bedeutet, zu Kaempfen aufzurufen, die nicht gewonnen werden koennen, weil die notwendigen Bedingungen fuer einen Sieg nicht gegeben sind; also zu Taten aufzurufen, die Leute, die dem Aufruf Folge leisten, ins Messer laufen lassen. Der Aufruf zur physischen Liquidierung von Faschisten waere ein solcher Aufruf. Und wenn man zu Taten aufruft, die zu vollbringen man gar nicht in der Lage ist, nennt man das Maulheldentum.

    Ich weiss nicht, was fuer Leute Ihr seid. Falls Ihr Kommunisten seid, war meine Bemerkung ein Hinweis, sich besser zu ueberlegen, was man schreibt – ein gut gemeinter Rat unter Genossen. Wenn Ihr Provokateure seid – nun gut, dann war meine erste Bemerkung unnuetz und diese Antwort wird es auch sein.

  8. Angela Says:

    Mit welchem Faschisten sollten wir denn angeblich nicht fertig werden?
    Zur Gewalt gegen Politiker, die fur Lohn-, Demokratie- und Sozialabbau verantwortlich sind oder gegen Abschiebebehorden soll hier naturlich auf gar keinen Fall aufgerufen werden.
    Also danke fur Deinen netten Hinweis.

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