Beantwortung der Frage: Wie hängt die Tierkunde mit der Brotgelehrsamkeit zusammen ?

„Die Existenz des Staats und die Existenz der Sklaverei sind unzertrennlich.“ 1.

 

Die Gesellschaftswissenschaften haben ihren Grund und ihre Bedingung in der geschichtlichen Abfolge des Aufbaus und der Destruktion von Herrschaften und Knechtschaften. Anarchistische Tendenzen tragen den Todeskeim dieser Wissenschaften in sich.

Dagegen war die Bornierung in Herr-Knecht-Mechanismen eines der eilfertigsten Anliegen der abendländischen Geisteswissenschaft von Platons Politeia über Hegels Staatsphilosophie bis Hitlers Kampf. Plato hielt Ungebundenheit bei Menschen wie bei Tieren für schädlich, Kant sah im Menschen noch „…ein Thier, das, wenn es unter anderen seiner Gattung lebt, einen Herrn nöthig hat.“ 2. In einem Aphorismus äußert Hegel, daß russische Frauen und die Völker der Weltgeschichte die Hundepeitsche verlangen. 3.

Heute kann ich ihnen zurufen: Sie haben sich alle gründlich geirrt, meine Herren ! Denn wie es bei einer starken Eiche mit markigen Wuchs auch einige kleine, verdorrte Verästelungen geben kann, so in der langen Emanzipationsgeschichte des Affen zum Menschen, der wahrscheinlich erst von den Bäumen heruntergestiegen, auch einen Bruchteil, in dem er wieder künstlicher Affe wurde: Staatsbürger. Mit der Zeit fegt der Sturm die dürren Zweige ab, mit der Zeit wachsen Generationen heran, die in Revolutionsstürmen den ganzen Staatsplunder 4.  von sich abwerfen.

Es waren nicht die Philosophen Kant und St. Pierre, die zuerst die Vision des Ewigen Friedens in der Menschheit aufzeigten, sondern dieser Friede war bereits ein Begehren des Bundschuhs 5., vor allem aber verlangten die Bauern die Abschaffung des Zehnten, also die Beseitigung aller Obrigkeiten, nach Engels“…die Antizipation des Kommunismus durch die Phantasie…“ 6.

Und diese Idee des Kommunismus, sie taucht wieder auf im Frankreich von 1789. In den Revolutionsjahren erhoben sich dort zeitweise die blutarm gesaugten Klassen, die die konservativen Historiker so gerne als Pöbel rubrizieren, und hegemonisierten für kurze Perioden die ganze Erhebung. Diese Klassen gingen aber bereits über den Horizont der bürgerlichen Gesellschaft hinaus, die für ihre antagonistischen Konflikte immer nur die Lösung: Staat – Armee – Affe in Uniform, findet. Im Revolutionskapitel der Phänomenologie des Geistes, das die Dialektik der absoluten Freiheit und des Schreckens aufzeigt, arbeitet Hegel diese die bürgerliche Gesellschaft bereits transzendierende Tendenz heraus: er charakterisiert 1789 als „…die die Anarchie zu constituieren strebende Anarchie…“ 7.  Was dies nun aber besagen will, geht wiederum über den Horizont der großen Mehrzahl der sogenannten Gesellschaftswissenschaftler hinaus, die Anarchie kann sich natürlich nur universell ausführen, auf der Erdkugel müssen alle staatlichen und sonstigen Unterdrückungsstrukturen völlig aufgehoben werden. Die französische Revolution und ebenso ihr tiefsinniger Analytiker Hegel scheiterten noch an dieser Aufgabe.

Es dauerte aber nach dem Sturz Robespierres gar nicht lange, da veröffentlichte Saint-Simon seine Genfer Briefe mit der Perspektive eines gesellschaftlichen Zustandes, in dem Produktionsprozesse statt Menschen geleitet und Sachen statt Strafgefangene verwaltet werden. War dies nur die Utopie eines originellen Kopfes ? 1802 war es Träumerei: es fehlten, theoretisch gesehen, noch die Männer, die an die Stelle der Zukunftsphantasterei, der schnurrpfeifigen Auskonstruktion kommender Geschichte, die Wissenschaft setzten. Diese Männer waren Marx und Engels, aber warum ? Weil sich zu ihrer Zeit der fundamentale Antagonismus zwischen Bourgeoisie und Proletariat und dessen innerer kampf sich so weit vereinfacht hatten, daß die wissenschaftliche Erkenntnis und Lösung der gesellschaftlichen Grundfrage der Herrschaftsfreiheit möglich wurde. Ihr Kommunistisches Manifest legt deshalb auch dar, daß gerade und nur das Proletariat die Klasse der modernen Gesellschaft ist, die als einzige ihre Diktatur nicht nur selbst negieren kann, sondern negieren muß. „Wenn das Proletariat im Kampfe gegen die Bourgeoisie sich notwendig zur Klasse vereint, durch eine Revolution sich zur herrschenden Klasse macht und als herrschende Klasse gewaltsam die alten Produktionsverhältnisse aufhebt, so hebt es mit diesen Produktionsverhältnissen die Existenzbedingungen des Klassengegensatzes, die Klassen überhaupt und damit seine eigene Herrschaft als Klasse auf.“8.Diese weltgeschichtlich genialen Überlegungen wurden 1847 aufgeschrieben, kurz vor der Februarrevolution.  Als diese ausbrach, waren diese Einsichten in den kommenden Gang der Geschichte allerdings weit vorausgeeilt. Die Pariser Arbeiter forderten noch ein Ministerium der Arbeit, führten also im Grunde nur erst eine bürgerliche Revolution durch.

Aber 23 Jahre später wurde die Pariser Kommune proklamiert: das war die Diktatur des Proletariats, schon kein Staat im eigentlichen Sinne mehr. Das Jahr 1905 brachte eine machtvolle Erhebung in Rußland. Streikten in der Zeit von 1895  bis 1905 nur 43 000 Arbeiter pro Jahr, so überstieg die Zahl der Streikenden allein im Januar 1905 die Grenze von 400 000. In dieser Revolution  von 1905 schufen die Arbeiter eine eigentünliche Organisationsform, die Sowjets, die 12 Jahre später erneut auf den Plan traten und deren Wesen so hartnäckig verkannt und verleugnet wurde. Die Sowjets sind aber hauptsächlich die „…Vorboten des Absterbens jeden Staates…“ 9. In diesen Zusammenhang gehört auch der wichtige Gedanke Stalins, den er in seinen Vorlesingen an der Swerdlow-Universität darlegte: „Das Proletariat braucht die Partei dazu, um die Diktatur zu erobern und zu behaupten. Die Partei ist ein Instrument der Diktatur des Proletariats. Daraus folgt aber, daß mit dem Verschwinden der Klassen, mit dem Absterben der Diktatur des Proletariats auch die Partei absterben muß.“ 10. Die Partei Lenins stirbt also ebenfalls ab , wird zu einem bestimmten Zeitpunkt selbst ein Hindernis der Produktivkraftentfaltung. Welche bürgerliche Partei, welche Bande politischer Spekulanten hat es bis zu dieser Höhe der Selbstnegation gebracht, welche hat sich selbst als historisch vorübergehende begriffen ? Im Gegenteil, sie alle wollen ihr korruptes Schmarotzerdasein bis in alle Ewigkeit verankert wissen. „Wir bekennen uns zur repräsentativen Demokratie, die politische Führung und demokratische Verantwortlichkeit miteinander verbindet. In den Wahlen gibt sie die regelmäßige Möglichkeit zum Regierungswechsel.“ 11. Daß der Bauer fortgesetzt einen Herrn über sich braucht, an dieser Argumentation versuchte sich bereits, aber nun müssen wir uns um einige Jahrhunderte zurückfallen lassen, Thomas von Aquin in seiner Schrift: „Über die Herrschaft der Fürsten“, derselbe Thomas, der 300 Jahre vor dem deutschen Bauernkrieg das Licht der Welt erblickte. Insofern steht noch heute die deutsche Geschichte vor der Wegwahl: Thomas von Aquin oder Thomas Müntzer. Der letzte Weg aber führt eines Tages zum Wegfall von Wahlen.

Hier ist auch der Punkt erreicht, an dem ich in den Streit der philosophischen mit der politologischen Fakultät eintreten muß. Reduzieren wir die Wissenschaft von der Politik auf ihr dürres Gerippe, so zeigt sich: sie untersucht vor allem Herrschaftsverhältnisse unter Menschen bzw. unter Klassen. Und nun wird es für einen Fortschritt ausgegeben, es soll eine Erkenntnis der neueren Zeit sein, daß diese Herrschaftsverhältnisse sich ändern können, wechselhafte sind. Dieses Fortwälzen in die schlechte Unendlichkeit wird durch meine These unterbrochen: „Herrschaft über Menschen und politische Gesellschaftswissenschaften verhalten sich ebenso reziprok wie Anarchie und nur noch benötigter Naturwissenschaften. Erst hier wirklicher Freiraum und disponible time für Kunst und Musik.“

Hand in Hand mit der Emanzipation der Völker geht der Niedergang der Geisteswissenschaften, der Abbau des Überbaus einher. Verfolgen wir kurz die Hauptzüge des Zerfalls 12.: Die einst mächtigste geisteswissenschaftliche Disziplin, die Gebieterin der Philosophie war, hat sich zu einer immer rascher verschwindenden Spur verflogen. Der seit der Renaissance einsetzende Ablösungsprozess von mittelalterlichen Weltbildern und die Dominanzverschiebung zu einer neuen Herrin, zur Politik 13., mit einer neuen Selbstbestimmung der ganzen menschlichen Daseinsweise wird von Rousseau während seines Venedigaufenthaltes 1743 prägnant erfasst. Er erkannte plötzlich, daß in Zukunft das Schicksal der Menschheit von der Politik bestimmt wird, wie bisher von Religion und Metaphysik. Es ist deshalb nur folgerichtig, daß Marat die Wissenschaft von der Politik für die wichtigste hielt, für Napoleon war die Politik eine unentrinnbare Schicksalsmacht. Und in der Tat, hätte es im Mittelalter schon Zeitungen gegeben, um welche, wenn nicht religiöse, Thematik hätten sich ihre Leitartikel konzentriert ? Aber während die Politik in ihrer bürgerlichen Sattheit noch schwelgt, siehe die Füße derer, die dich nach draußen tragen, exzerzieren schon vor der Tür: die seit dem Aufkommen der Großen Industrie einsetzende Arbeiterbewegung intendiert die völlige Selbsterschöpfung der Politik durch die völlige Durchpolitisierung aller auf der ökonomischen Struktur beruhenden gesellschaftlichen Lebensbereiche. Die Dominanzverschiebung zur letzthin ohne politisch-juristischen Überbau am effektivsten sich steigernde materielle gesellschaftliche Produktion wird von Friedrich Engels durch seinen ersten Manchesteraufenthalt (1842 – 1844) mit großem Weitblick erahnt. Wurde durch Engels Politik endlich als etwas Ableitbares begriffen, so blieb ihr im proletarischen Emanzipationsprozess nur noch eine Sekundanzfunktion: „Die Revolution überhaupt, der Umsturz des bestehenden Gewalt und die Auflösung der alten Verhältnisse ist ein politischer Akt. Ohne Revolution kann sich aber der Sozialismus nicht ausführen. Er bedarf dieses politischen Aktes, soweit er der Zerstörung und der Auflösung bedarf. Wo aber seine organisierende Tätigkeit beginnt, wo sein Selbstzweck, seine Seele hervortritt, da schleudert des Sozialismus die politische Hülle weg.“ 14. Auf dieses Fortschleudern der Politik kommt alles an.

Nicht nur hatten Marx und Engels zu diesem Zweck die Dialektik Hegels gerettet, sondern zeitlebens bewahrt, was drei junge Theologiestudenten im Tübinger Stift vermerkten: „Die Idee der Menschheit voran, will ich zeigen, daß es keine Idee vom Staat gibt, weil der Staat etwas Mechanisches ist, so wenig als es eine Idee von einer Maschine gibt. Nur was Gegenstand der Freiheit, heißt Idee. Wir müssen also über den Staat hinaus. Denn jeder Staat muß freie Menschen als mechanisches Räderwerk behandeln, und das soll er nicht, also soll er aufhören.“ 15. Diese Sätze stammen von den Jünglingen Hegel. Hölderlin und Schelling, die heute wohl in Stuttgart-Stammheim säßen. Die Wurzeln der Dialektik reichen zurück bis ins Tübinger Stift.

Durch ein gründliches Studium dieser von Marx materialistisch umgestülpten Methode, die dadurch aus einer für die Bourgeoisie annehmbaren zu einer unangenehmen wurde, würde sich dann die politischen Gesellschaftswissenschaften die Perspektive der mit Selbstnegation  verbundenen Aufhebung von Herrschaft überhaupt eröffnen. Bilden Herr-Knecht-Mechanismen geradezu das Fundament der Disziplin: Politologie, so muß man es zusammenbringen: die subjektive Weiterentwicklung und wissenschaftliche Qualifikation des Politikwissenschaftlers und den objektiven gesamtgesellschaftlichen Prozess, der das Aufhören des Staates intendiert. Die harte Arbeit an der Aufhebung der Herr-Knecht-Politologie birgt in sich die Aufhebung der Politologie überhaupt. Der Brotgelehrte ernährt sich von Herr-Knecht-Konstellationen, der Philosoph hungert, weil für ihn alle Menschen gleich sind. 16. Erst wenn alle ihren abstrakten Staatsbürger in sich zurückgenommen haben und also die Politik fortschleudernde Philosophen geworden sind, gibt es keine Philosophen am alten Hungersinne mehr. Philosophie der Freiheit (Revolutionstheorie) und Freiheit der Philosophie (die absolut reale, sich nicht mehr zum theoretischen Inhalt habende Anarchie) sind ineinander eins geworden.

Dieses Ende der Staatskunst mag zunächst ein greller Gedanke sein. Aber 1802, als Saint-Simon ihn visionierte, formulierte Hegel in seiner Erstveröffentlichung den schicksalshaften Satz: „Je besser die Methode ist, dsto greller werden die Resultate.“ 17. Dieser Satz steht ja unausgesprochen im Hintergrund der großen geschichtlichen Zuckungen unseres Jahrhunderts: Oktoberrevolution, Säuberungen in der Roten Armee, Moskauer Prozesse, chinesische Kulturrevolution, und schwebt auch unaushesprochen über den Häuptern der europäischen Konterrevolution, zumal die Philister und Spießbürger, die Friedrich Hölderlin in den Irrsinn und Ulrike Meinhof in den Tod getrieben haben, noch immer der Auffassung sind, die Völker könnten ohne Vormünder nicht leben 18. , vornehmlich aber ist es dieser Gedanke, daß gerade sie, nämlich diese Brotgelehrten und Spießbürger es seien, die diese Vormundschaft zu übernehmen hätten und damit die historische Mission der Verewigung von Herschaft und Knechtschaft. „Es war mit hie und da, als hätte sich die Menschennatur in die Mannigfaltigkeit des Tierreichs aufgelöst, wenn ich umherging unter diesen Gebildeten.“ 19.

Das Ende der Staatskunst und das Ende des Berufsrevolutionärs, das ist der Beginn des Anarchisten, der sich nicht mehr als dieser weiß. Anarchie als absolute hat den Wendungspunkt ihrer Überwindung in ihr selbst.

 

1.Karl Marx, Kritische Randglossen zu dem Artikel eines Preußen, MEW 1. 401 f.

2.Immanuel Kant, Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht, Kants Werke, Akademie Textausgabe Bd. VIII, Berlin 1968,28

3.Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Berliner Schriften, Theorie Werkausgabe Suhrkamp Verlag, Frankfurt/Main 1980, Band 11, 561

4.Vgl. Friedrich Engels, Einleitung zu „Der Bürgerkrieg in Frankreich“ Ausgabe 1891, MEW 17,625

5.Vgl. Friedrich Engels, Der deutsche Bauernkrieg, Karl Marx Friedrich Engels Gesamtausgabe 1,10 Berlin 1977,400

6.a.a.O.,382

7.Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Phänomenologie des Geistes, Gesammelte Werke Band 9, Rheinisch Westfälische Akademie der Wissenschaften, Düsseldorf 1980,322

8. Karl Marx, Friedrich Engels: Manifest der Kommunistischen Partei, MEW 4, 482

9. Lenin, Die Aufgaben des Proletariats in unserer Revolution, LW 24,72

10. Josef Stalin, Grundlagen des Leninismus, Peking 1972, 125 f.

11. Ludwigshafener Grundsatzprogramm der CDU, Oktober 1978

12. Ich gehe hier nicht auf den Verfaulungsprozess des absoluten Geistes ein, weil dieser eine spezifisch deutsche Angelegenheit ist.

13. Die Entideologisierung der Politik gelingt dann später Marx und Engels, immerhin billigen sie dieser in ihrer Entlarvung überbaulicher Illusionen in der „Deutschen Ideologie“ zu, dass die politische Illusion „der Wirklichkeit noch am nächsten steht“. (Karl Marx, Friedrich Engels: Die deutsche Ideologie, Marx Engels Werke Band 3, Dietz Verlag Berlin, 1969, 39) Zugleich ist in diesem Zusammenhang der Bogen zu ziehen zu einer der letzten schriftlichen Äußerungen von Engels in der Einleitung zu den Klassenkämpfen in Frankreich von 1895: dort weist er auf die spezifische Schwierigkeit hin, das politische Tagesgeschehen aus den ökonomischen Ursachen zu erklären und schreibt von einer unvermeidlichen Fehlerquelle: „Bei der Beurteilung von Ereignissen und Ereignisreihen aus der Tagesgeschichte wird man nie imstande  sein, bis auf die LETZTEN (kursiv von Engels) ökonomischen Ursachen zurückzugehen.“ (Friedrich Engels, Einleitung zu: Die Klassenkämpfe in Frankreich 1848 bis 1850, Von Karl Marx (1895), in: Karl Marx, Friedrich Engels, Ausgewählte Werke, Progress Verlag Moskau, 1975,669).

14. Karl Marx, Kritische Randglossen zu dem Artikel eines Preußen, MEW 1,409

15. Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Das Älteste Systemfragment des deutschen Idealismus, Theorie Werkausgabe Suhrkamp Band 1, 234f.

16. „Der Philosoph ist mit dem Politiker einig über das, was die Menschen sind; allein er fühlt, er weiß, was sie sein könnten, und von dem Augenblick kann er nicht umhin, treu und sorglich zu wirken, daß sie ihre Bestimmung erreichen mögen.“ (Georg Forster, zitiert in: Georg Forster, Über die Beziehung der Staatskunst auf das Glück der Menschheit und andere Schriften, Herausgegeben von Wolfgang Rödel, Einführung von Wolfgang Rödel, sammlung insel 20, Insel Verlag Frankfurt am Main,1966,31).

17. Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Differenz des Fichte´schen und Schelling´schen System der Philosophie, Gesammelte Werke Bd. 4, Rheinisch-Westfälische Akademie der Wissenschaften, Düsseldorf 1980,28

18. Exemplarisch dafür Heidegger: „Der Führerstaat – wie wir ihn haben – bedeutet die Vollendung der geschichtlichen Entwicklung, die Verwirklichung des Volkes im Führer.“ Vorgetragen im Seminar „Über Wesen und Begriff von Natur, Geschichte und Staat.“ (Wintersemester 1933/34), siehe: Thomas Thiel: Die Verwirklichung des Seins im Staat, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 4.8.2010, NR. 178, Seite N3

19. Friedrich Hölderlin, Hyperion, Werke Band III, Stuttgart 1957,22

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