Gorbatschows frei atmende Menschen

Von Heinz Ahlreip, 1990

In seiner auf dem 28. Parteitag gehaltenen Rede „Den Weg der Perestroika weitergehen“ hat Michail Gorbatschow einen Satz von bewundernswerter Klarheit formuliert: „Das Stalinsche Sozialismus Modell wird durch eine Gesellschaft freier Menschen abgelöst.“ 1. Offenbar gehört zur Freiheit eines Perestroikamenschen aber nicht die Kenntnis historischer Tatsachen, wenn der Oberherr dieser Menschen als Ursache der tiefen ökologischen Krise in der Sowjetunion angibt: „Handelt es sich bei dem beklagenswerten Zustand unserer Wälder und Flüsse etwa um Missetaten der letzten Jahre ? Ist die schwere ökologische Situation – mehr als 100 Städte befinden sich in einer Notstandszone, über 1000 Betriebe mußten aus diesem Grund stillgelegt werden, das Drama des Baikal-, des Aral- und des Ladoga Sees sowie des Assowschen Meeres; Tschernobyl und andere Havarien, Katastrophen an Eisenbahnen und Gaspipelines – ist all das etwa nicht auf die Politik zurückzuführen, die jahrzehntelang betrieben wurde ?!“2. Prüfen wir also die Frage, welche Verantwortung und Schuld der „Barbar“ Stalin für Tschernobyl, für Katastrophen an Gaspipelines trägt !

Michail Gorbatschow wird es uns gestatten, zunächst nach der Politik zu fragen, die jahrzehntelang vor der Oktoberrevolution betrieben wurde. Man weiß, wie der Zarismus mit den Naturschätzen Rußlands umging. Zum Beispiel führte exzessiver Holzexport und der Holzbedarf beim Ausbau des Eisenbahnschienennetzes zu einer regelrechten Entwaldung weiter Gebiete; die Petersburger Adelsclique beschäftigte sich mit mehr oder minder schöngeistigen Dingen statt mit dem Gedanken der planmäßigen Wiederaufforstung der Kahlschläge. Schon Friedrich Engels hatte 1893 in seiner Schrift „Kann Europa abrüsten ?“ auf die verheerenden Folgen dieses Raubbaus hingewiesen: Regen- und Schneewasser wurde nicht aufgesogen, Bäche und Ströme schwollen an zu Überschwemmungen. Im Sommer aber sank die Bodenfeuchtigkeit , so daß sie für die Wurzeln der Getreidehalme unerreichbar wurden. Hungersnöte in weiten Gebieten waren die Folge, erinnert sei nur an das sogenannte „böse Jahr“ 1891, in dem der Viehbestand der Bauern rapide abnahm. 3.  „Zerschluchtung und Abschwemmung des fruchtbaren Schwarzerdebodens, Flugsandbildung, Senkung des Grundwasserspiegels führten zur Zerstörung der traditionell fruchtbaren Gebiete im Südwesten…zu periodisch wiederkehrenden Dürren, Mißernten und damit Hungersnöten. Der Vormarsch der Steppe schien unaufhaltsam.“ 4. Durch die fehlenden Waldgebiete konnten die trockenen Winterwinde aus Sibirien ungehindert die schützende Schneedecke der Wintersaat wegfegen, so daß die Durchtränkung der Erde durch das Schmelzwasser im Frühjahr ausblieb. Im Sommer waren die Felder gegen die heißen, aus den Steppen Mittelasiens kommenden Ostwinde ohne Schutz.

Schon vor 1917 hatte Dokutschajew (1846 bis 1903) Experimente mit Waldschutzstreifen unternommen. Aber erst die Sowjetmacht gab seine Schriften neu heraus und setzte seine Pläne in die Praxis um. „Mit der Anlage der Waldschutzstreifen wurde eine Waffe geschaffen, um die Heftigkeit der Winde zu brechen, wurde ein riesiges natürliches Wasserreservoir angelegt, das einerseits den zerstörerischen Abfluß plötzlicher Regengüsse verhinderte, andererseits als ausgleichender Wasserspeicher fungierte.“ 5. Auf Feldern, die der Wald schützte, konnte schon bald eine Ernte erzielt werden, die drei- bis viermal höher war als auf Fluren ohne Schutzstreifen. Hier haben wir eine der Missetaten des Stalinschen Sozialismus Modells ! Ich will schon gar nicht reden von der schweren Missetat, daß im Jahr 1949 allein 70 000 Spezialisten für Waldanpflanzungen ausgebildet wurden. Neben der Entwaldung war die zunehmende Versteppung und systematische Verschlechterung des Bodens eine Erblast des Zarismus. Der Boden war besonders durch Staubstürme und Zerschluchtung (Ovragi) gefährdet. Seit Liebig glaubte man, dass sinkende Bodenfruchtbarkeit allein auf den Entzug mineralischer Substanzen zurückzuführen sei. Auch ein Wechsel der Frucht halte die Abnahme der Fruchtbarkeit nicht auf. Der Moskauer Agarwissenschaftler W. Wiljams stellte diese überlieferte Thematik einer Autorität in Frage. Er fand heraus, dass die Bodenbildung nicht nur das Produkt eines geografisch-klimatischen Prozesses ist, sondern auch von der Evolution und Tätigkeit lebender Organismen, besonders Pflanzen, abhängt. Er entwickelte das „Grasfeldersystem“ (travopolnaja sistema), bei dem die allgemeine Fruchtfolge durch die Aussaat mehrjähriger Gräser unterbrochen wurde. Deren biologisches Verhalten und Wurzelsystem förderte die Humusbildung und hielt die Versteppung auf. 6. Hier haben wir eine weitere Missetat des Stalinschen Sozalismus Modells. Aber wo liegen die Wurzeln dieses Übels ? Sind es Spezialisten wie Dokutschajew und Willjams allein ? Schon Descartes hatte durch das Heraufkommen der neuzeitlichen Naturwissenschaften eine Zukunft erblickt, in der die Bauern bessere Wissenschaftler und Philosophen abgeben werden als die Scholastiker der Akademie. Unter der Diktatur der Arbeiterklasse hatte sich ein vertrauensvolles Zusammenwirken von Bauern und Spezialisten herausgebildet, der gigantische Reichtum der bäuerlichen Naturbeobachtung und wissenschaftliche Fachkenntnisse befruchteten sich wechselseitig. Das Geheimnis des Stalinschen Sozialismus Modells ist deshalb einfach: Man muß die reichen Erfahrungen der Bauernmassen wissenschaftlich zusammenfassen. Und der einfachste Weg dahin ? Schickt Bauernkinder auf proletarische Universitäten.

Bauernkinder in den Universitäten ? In den Dokumenten des XXVIII: Parteitages wird dieser Gedanke mit keiner Silbe erwähnt. Ausgelöscht werden soll die Erinnerung an den Großen Stalin Plan zur Umgestaltung der Natur, den der Ministerrat der UdSSR am 28.10. 1948 annahm. Der Plan sah die Anlage von Waldschutzpflanzungen, die Verankerung des Fruchtfolgesystems, die Anlage von Teichen und Kanälen zur Sicherung höherer und stabiler Ernten in den Steppen- und Waldsteppengebieten des europäischen Teils der UdSSR vor. Das war ein Gebiet von 160 Millionen Hektar. Und dieser Plan wurde anfangs in die Tat umgesetzt. Die staatlichen Schutzwaldgürtel zogen sich in einer achtfachen Staffelung in einer Gesamtlänge von 5 300 Kilometer zwischen Ural und Kaspisenke hin. Die Wolga wurde zu einem See von 600 Kilometer Länge und 33 Kilometer Breite aufgestaut. Bis 1952 war ein Drittel des Waldaufforstungsplans erfüllt, am 31.5.1952 wurde der Wolga Don Kanal eröffnet. Man kennt bisher noch keinen Plan der Perestroika, der die Massen ergriffen hätte, jedes hochtrabende Vorhaben teilt das traurige Schicksal des Tennessee-Planes von Roosevelt. Die Wasserstände des Tennesseeflußes  (mit einer Länge von 1600 km der größte Nebenfluß des Ohio, zum Vergleich die Länge des Rheins: 1300 km) wiesen bei starken Regenfällen erhebliche Schwankungen auf und extreme Überschwemmungen richteten große Schäden für cirka viereinhalb Millionen Menschen an. Der Plan sah Flußregulierungen, Staudämme zur Energiegewinnung, eine von Regenperioden unbeeinflußte Schiffahrt, vor allem aber die Aufforstung gegen Bodenerosion vor, zumal die durch kapitalistischen Raubbau bedingte Entholzung  dazu geführt hatte, dass die feineren Bodenbestandteile durch Regen herausgespült werden  konnten, „…das Land wurde unfruchtbar, und der Grundwasserspiegel senkte sich. In den Trockenzeiten konnte der Wind ungehindert weitere Krume verwehen…“ 7. In gewisser Weise wies dieser Roosevelt Plan etwas für eine kapitalistische Proftimaximierungswirtschaft atypisches auf: er umfasste das Gebiet mehrerer Bundesstaaten und war auf 15 Jahre (1933 bis 1948)  mit bis zu 40 000 Arbeitskräften unter der Leitung der Tennessee Valley Authority veranschlagt. In der kapitalistischen USA aber konnte sich dieser TVA- „Kollektivismus“  nicht durchsetzen, das Gesetz der Profitmaximierung erwies sich als stärker. Nach der Umstellung auf die Kriegswirtschaft im Jahr 1941 „schluckten“ große Konzerne den Rahm des Tennessee Valley ab. Formal blieb die Tennessee Valley Authority zwar bestehen, aber die Krafterzeugung ging zum Beispiel in den Machtbereich der General Electric Company über. Und an den Staudämmen prangte immer noch die Inschrift: „Gebaut für das Wohl der Vereingten Staaten“. „Während ursprünglich die T.V.A. dafür sorgte, dass die Ausbeutung der Bodenschätze in die komplexe Entwicklung und Umgestaltung  des Gebietes hineinpaßte und daß keine Schädigungen der natürlichen Verhältnisse mehr erfolgten, sind seit der Übernahme des Bergbaues durch die Rüstungskonzerne vielfach wieder die alten kapitalistischen Raubbaumethoden eingerissen…“ 8 Ein Vergleich zwischen den Plänen Stalins und Roosevelts verdeutlicht, was bewußtes Handeln im Kollektiv leistet und zu welchem Dilettantismus die Anarchie der Produktion führt. Dieses Urteil fällen nicht alle „Marxisten“ ! Sicherlich sind die führenden Industriestaaten in der Lage, in bedeutendem Umfang Umweltschutzmaßnahmen in ihren Ländern durchzuführen. Sie sind auf jeden Fall in höherem Maße dazu in der Lage als es je ein sozialistisches Land war.“ 9. Sicherlich und auf jeden Fall kennt Gysi Leistungen von Industriestaaten, die die der Werktätigen des Stalingrader Bezirkes in den Schatten stellen, die die auf fünfzehn Jahre berechneten Waldschutzpflanzungen in sieben Jahren anlegten.

Der Stalin-Plan sollte bis 1965 verwirklicht werden. Aber nach 1956 ist die Fähigkeit zum sinnvollen Umgang mit der Natur so ziemlich den Bach heruntergegangen. Es fing bereits an mit den sogenannten Crutschowschen Experimenten zur Neulandgewinnung in Mittelasien. Zwar brachte das Jahr 1958 eine Rekordernte, doch in der kasachischen Sozialistischen Sowjetrepublik , dem Hauptgebiet der Neulandexperimente, ist es versäumt worden, Waldschutzgürtel anzulegen, so daß der dünne Humusboden der mittelasiatischen Steppen ständig aufbrach, was zu unvermeidlichen Erosionen führte. Als rettender, aber von vornherein zum Scheitern verurteilter Manager wurde der Sekretär des Zentralkomitees Beljajew in die Problemzone gesandt. (Siehe die Prawda vom 14. November 1958), um am 20. Januar 1960 als Sündenbock zurückgerufen zu werden. (Er wird noch für fünf Monate als Sekretär des Kreisparteikomitees  nach Stawropol geschickt und gilt seit dem 25. Juni 1960 als verschollen. „Er ist einer der ersten Mitglieder des Parteipräsidiums und Sekretäre des Zentralkomitees unter Crutschow, der als Sündenbock sang- und klanglos verschwindet.“ 10.).

Aus dem komplexen und nicht leicht nachzuvollziehenden Übergang zum Kapitalismus in der Sowjetunion will ich zwei Aspekte deutlicher markieren. Noch in den 50er Jahren gingen etliche Agrarökonomen mit dem Gedanken schwanger, die staatlichen Maschinen-Traktor-Stationen aufzulösen und die wichtigsten Produktionsinstrumente an die Kollektivbauern zu verkaufen. In seiner Polemik gegen die genossen sanina und Wensher wandte sich Stalin scharf gegen diese Vorschläge. „Daraus würde sich die Erweiterung des Wirkungsbereichs der Warenzirkulation ergeben, denn ungeheure Mengen von Produktionsinstrumenten der Landwirtschaft würden in die Bahn der Warenzirkulation geraten…Kann die Erweiterung des Wirkungsbereiches der Warenzirkulation unsere Entwicklung zum Kommunismus fördern ? Wäre es nicht richtiger zu sagen, daß sie unsere Entwicklung zum Kommunismus nur hemmen kann ?“ 11. Und wie wurde die Entwicklung zum Kommunismus nach Stalins Tod gehemmt ? Durch die Auflösung der Maschinen Traktor Stationen, durch Hineinwerfen ungeheurer Mengen in die Warenzirkulation. Das waren erste Schritte auf dem Weg der Perestroika, erste Schritte zur Rückbildung zu einer profanen warenproduzierenden Gesellschaft, in der die Produzenten unter der Kontrolle der Produkte stehen, statt sie zu kontrollieren. Wiederholt hatte Stalin betont, daß das Bewußtsein der Menschen hinter ihrer tatsächlichen Lebenslage zurückbleiben kann. Objektiv waren zum Beispiel die Kollektivbauern Kollektivisten, aber ihr Bewußtsein kann noch lange das von Privateigentümern sein. Auch die Revisionisten machten sich über diese Ausführungen Stalins Gedanken. Den Rest der  zu seinen Lebzeiten bereits vorliegenden  und zum größten Teil aufgedeckten noch vorrätigen konterrevolutionären Ansätze fortsetzend, sammelten und konzentrierten sie alle noch auffindbare feudal-klerikale und kapitalistische Denkweise, um durch Mästung des tendenziell rückständigen Überbaus die Entwicklung zum Kommunismus zu hemmen. So lebte zum Beispiel die bürgerliche Soziologie wieder auf, die indiziert, daß die Formen der Beziehungen unter den Menschen zunehmend entfremdeten Charakter annehmen. Wie die Religion das Verhältnis Mensch : der wahre Gott reflektiert, so die Soziologie das Verhältnis der Ware Mensch zur Ware Mensch. (Eine warenproduzierende Gesellschaft wird immer mit dem mittelalterlichen Makel der Religion behaftet sein und erst in der warenfreien Produktion bricht der Atheismus sich die Bahn seiner Vollendung und Aufhebung). Und so nimmt auch ihr Verhältnis zur Natur einen entfremdeten Charakter an, in einer warenproduzierenden Gesellschaft verlieren die Menschen die Übersicht über ihre Beziehungen, ihre Denkweise wird statt dialektisch metaphysisch und ihre metaphysischen Begriffe sind, was schon der materialistische Aufklärer Holbach herausgearbeitet hatte, relativ auf den Stand der Naturbeherrschung. „Wenn der einzelne Fabrikant oder Kaufmann die fabrizierte oder eingekaufte Ware nur mit dem üblichen Profitchen verkauft, so ist er zufrieden, und es kümmert ihn nicht, was nachher aus der Ware und deren Käufer wird. Ebenso mit den natürlichen Wirkungen derselben Handlungen. Die spanischen Pflanzer in Kuba, die die Wälder an den Abhängen niederbrannten und in der Asche Dünger genug für eine Generation höchst rentabler Kaffeebäume vorfanden, – was lag ihnen daran, daß nachher die tropischen Regengüsse die nun schutzlose Dammerde herabschwemmten und nur nackten Felsen hinterließen. Gegenüber der Natur wie der Gesellschaft kommt bei der heutigen Produktionsweise vorwiegend nur der erste , handgreifliche Erfolg in Betracht; und dann wundert man sich noch, daß die entfernteren Nachwirkungen die hierauf gerichteten Handlungen ganz andere, meist ganz entgegengesetzte sind“. 12. Man muß sich also nicht wundern, wenn die Pläne Gorbatschows herabgeschwemmt werden wie schutzlose Dammerde und der Mann in seiner ganzen intellektuellen Nacktheit zurückbleibt, daß in der Peerstroika immer etwas ganz anderes herauskommt, als er sich ursprünglich vorgenommen hat. Ist es jetzt noch verwunderlich, wenn dieser Mann auch die Ursachen für den beklagenswerten Zustand der Wälder und Flüsse in der Sowjetunion im sogenannten Stalinismus sucht ? Warum befinden sich über hundert Städte in einer Notstandszone ? Weil „….jeder Fortschritt der kapitalistischen Agrikultur nicht nur ein Fortschritt in der Kunst, den Arbeiter, sondern zugleich in der Kunst, den Boden zu berauben, jeder Fortschritt in Steigerung seiner Fruchtbarkeit für eine gegebene Zeitfrist zugleich ein Fortschritt im Ruin der dauernden Quellen dieser Fruchtbarkeit ist“.13.

Und so stehen die Völker der Sowjetunion auf ihrem geschichtlichen Weg vor einer einfachen Alternative: entweder auf die von Gorbatschow verheißene „Freiheit“ zu verzichten und sich dem zuzuwenden, was er „Stalinsches Sozialismus Modell“ nennt oder aber den Weg der Perestroika weitergehen, um in nur wenigen Jahren auf einem Territorium zu leben, das dann sein wird – ein einziges stinkendes Notstandsgebiet.

1. Michail Gorbatschow, Den Weg der Perestroika weitergehen, in: Dokumente und Materialien, XXVIII: Parteitag der KPdSU, Novosti Moskau 1990,6

2.a.a.O.,6

3. Friedrich Engels, Kann Europa abrüsten, MEW 22, 390

4 Der Große Stalin Plan zur Umgestaltung der Natur,in: Dem Volke dienen 4/1976,30

5.a.a.O.,31

6.Vergleiche Erich Buchholz; Der Kampf gegen die Dürre in der Sowjetunion, Hamburg Reinbek 1950,21

7. Arnulf Sieber, Das Tennessee-Projekt – und das kapitalistische Wirtschaftssystem, in: Urania, Zeitschrift über Natur und Gesellschaft, Jahrgang 16, Heft 7, Juli 1953, 241. Dieser Aufsatz enthält eine sehr kenntnisreiche und detaillierte Darstellung des Projektes.

8.a.a.O.,246f.

9. Gregor Gysi, Rede auf dem 2. Parteitag der PDS. in: Neues Deutschland vom 28.1.1991,7

10. Werner Scharndorff, Moskaus permanente Säuberung, olzog verlag, München und Wien, 1964,325

11. Josef Stalin, Ökonomische Probleme des Sozialismus in der UdSSR, Stalin Werke Band 15, Dortmund,340

12.Friedrich Engels, Der Anteil der Arbeit an der Menschwerdung des Affen, MEW 20,455. Als einer der ersten Sozialisten hatte Charles Fourier auf Probleme der Umweltzerstörung durch die Zivilisation hingewiesen. was „Wasser und Wälder anlangt, stehen wir sogar weit unter den Wilden, denn wir beschränken uns nicht wie sie darauf, die Wälder in ihrem Urzustand zu belassen, sondern rüclen ihnen mit Keilen zu leibe und verwüsten sie, woraus Bergrutsche und Klimaverschlechterung resultieren, Dieses Laster führt auf zweifache Weise zur Unordnung des Wassersystems, indem es Quellen zerstört und Unwetter auslöst. Unsere Flüsse, die zwischen extremer Trockenheit und plötzlichen Überschwemmungen wechseln, verursachen periodenweise Schäden und können nur sehr wenige Fische ernähren … Wir sind also völlig barbarisch in unserem Umgang mit Wäldern und Gewässern. Wie viele unserer Nachkommen werden nicht die Zivilisation verfluchen, wenn si so viele kahl gewordene Berge sehen…“. (Charles Fourier, Théorie d  Unité Universelle, Band 4, 159f.). „Man ist über die Armseligkeit der Landwirtschaft unter der „Zivilisation“ erstaunt, wenn man die Berichte antiker Dichter über die Freuden des Landlebens liest…“ (a.a.O.,499).

13. Karl Marx, Das Kapital, MEW 23,528

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