Die Bundeswehr für nichts zu schäbig ! Ich bete an die Macht der Liebe

Der ehemalige Kriegsminister Karl Theodor zu Guttenberg, der in seiner abgebrochenen Amtszeit zehn Mal das Kriegsgebiet in Afghanistan besuchte, hat geklaut, auf plumpe Art. Alle offiziellen Medien haben um den heißen Brei herumgeredet oder reden noch drum herum: wer aber Teile „seiner“ Dissertation von fremden Autoren abschreibt, ohne sie im Anmerkungsapparat als Zitate kenntlich zu machen, sie also als sein Original ausgibt, begeht eine STRAFTAT ! Ohnehin handelte es sich lediglich um eine „disputatio pro gradu“ (Titelvergabe um des Titels willen, irgendeinen wissenschaftlichen Beitrag zum Fortschritt der Menschheit wollte zu Guttenberg wohl allem Anschein nach von Anfang an nicht leisten – disputatio pro loco). Der sogenannte Rechtsstaat hat wie immer versagt: statt den Ex-Kriegsminister wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaft zu stecken, erweist ihm die von ihm verratene Bundeswehr durch den Großen Zapfenstreich  höchste militärische Ehren. Oder ist die Aussetzung der allgemeinen Wehrpflicht keine Schwächung der Wehrkraft des deutschen Volkes, keine Isolierung der Bundeswehr in Kasernenghettos  ? Ein Schwindeldoktor an der Spitze der Bundeswehr fällt dieser Wehrpflichtarmee in den Rücken 1.  und diese Armee macht beim Zapfenstreich in Anwesenheit des Generalinspekteurs Volker Wieker den Kotau vor einer Canaille ! Wen überrascht es ? Hatte nicht schon Friedrich Engels 1848 unter den Abgeordneten der Frankfurter Paulskirche eine enorme Zahl mit recht obskuranten Lebensläufen ausgemacht ? Und in welch grellen Farben hatte Karl Marx im „Bürgerkrieg in Frankreich“ die kriminellen Charaktere der Verräter des arbeitsamen Frankreichs gezeichnet, die es mit Hilfe von Bismarck freigekauften Kriegsgefangenen ihrer Ausbeutungsgier unterwarfen. Lenin gelangte in seiner Imperialismusanalyse zu der  Erkenntnis, dass der Kapitalismus in sein Stadium der Fäulnis eingetreten sei und dass der Unterschied zwischen demokratisch republikanisch gesinnter und monarchistisch gesinnter Bourgeoisie in dieser Fäulnis nivelliert werde. Wir dürfen in der „Affäre“ Guttenberg keinen Einzelfall, keinen Einzeltäter sehen. Eine Canaille ist gefallen, andere stehen bereit ! Oder ist etwa nicht wahr, dass sein Nachfolger Thomas de Maizière, der zu Guttenberg beim Großen Zapfenstreich im Bendlerblock mit biblischen Motiven: der arme Guttenberg  habe den Weg vom Hosianna ! zum Kreuzige ihn!! durchlitten, in Schutz nahm, sich für die Beibehaltung der Aussetzung der allgemeinen Wehrpflicht ausgesprochen hat. 2. Schuld soll nicht der einer Straftat Verdächtige empfinden, sondern die, die ihn „kreuzigten“, das heißt die, die die Dissertationsschummelei aufdeckten und publik machten. Die Christenheit mag sich bedanken für diesen Vergleich zwischen dem Politiker zu Guttenberg (Politik verdirbt den Charakter und kann durch Bibelverweise nicht wieder geradegebogen werden) und Jesus Christus, es ist nicht bekannt, dass letzterer sich einen Doktortitel erschlichen hat. Thomas de Maizière jault herum ob des Falls von zu Guttenberg, der ein Fall für den Staatsanwalt geworden ist. Zwei Gedanken aus der französischen Revolution mögen genügen, um seine dreiste Volksfeindlichkeit zu belegen: es war neben Saint Just auch Marat, die erklärten, dass das Volk nur einen Feind habe, und das sei seine eigene Regierung. Und Babeuf  forderte die Bürger ganz im demokratischen Sinne auf, ständig die Regierung zu beobachten, „…die kein Recht hat, sich zu beklagen, selbst wenn sie zu Unrecht beschuldigt werden sollte.“ 3. Nun liegen aber die Beweise gegen zu Guttenberg knüppeldick auf dem Tisch…also hat der Volksfeind de Maizière sein Schandmaul zu halten. In Briefen von Guttenberg an Mitarbeitern der Wissenschaftlichen Dienste des deutschen Bundestages hat er sich entschuldigt, Teile aus Fremdtexten, es geht um sechs wissenschaftliche Expertisen, wörtlich übernommen zu haben, „ohne Ihre Autorenschaft in wissenschaftlich redlicher Weise zu kennzeichnen.“

Seit der Aussetzung der Wehrpflicht hat diese im Volk unbeliebte Armee ohnehin akute Nachwuchssorgen. Wir müssen mit dieser ganzen unheilvollen antidemokratischen Tradition: de Maizière, Speidel, Heusinger, Blank, Adenauer, Strauß, Baudissin..u. s.w. 4. radikal brechen, auf die proletarische Machteroberung hinarbeiten und das stehende bürgerliche Heer durch die allgemeine Volksbewaffnung ersetzen. Für die liberalen, sozialen und christlichen „Demokraten“ weise ich im Vorbeigehen daraufhin, dass Jean Paul Marat schon während der französischen Revolution auf die Wahl der Armeeoffiziere durch die Mannschaften hinwirkte. „Wenn es das Wohl des Vaterlandes gebieterisch fordert, dass die Offiziere von den Soldaten ernannt werden, dann wird ihnen selbst das Wohl der Soldaten ein nicht weniger gebieterisches Gesetz sein.“  5. Auf den ersten Blick mag man sich verwundert die Augen reiben. Wie ? Eine bürgerliche Regierung 2011 soll unter dem Niveau des revolutionär  jakobinistischen Frankreichs von 1793 stehen oder im politischen Koordinatensystem verortet rechts von ihm ? Aber wenn man sich Lenins Analyse vergegenwärtigt, dass die 1793 noch jugendfrische Bourgeoisie im Imperialismus in Verwesung übergeht, hat dies doch alles seine Richtigkeit. Hier steh ich nun, ich armer mittelalterlicher Sündenkrüppel und bete an die Macht der Liebe.

Schauen wir uns diesen vom Stabsmusikkorps der Bundeswehr vorgetragenen Zapfenstreich einmal näher an: zu Guttenberg hatte sich den „König Ludwig II. Marsch“, „Des Grossen Kurfürsten Reitermarsch“ und den Hardrocksong der Gruppe „Deep Purple“ „Smoke on The Water“ aus dem Jahr 1972 ausgesucht, als zu Guttenberg ein Jahr alt war. Eine Passage aus dem Deep Purple Song möge genügen ! „Aber irgendein Verrückter mit einer Signalpistole brannte ihn nieder Rauch auf dem Wasser Ein Feuer am Himmel Rauch auf dem Wasser Sie brannten das Kasino nieder…“ Verrückter ! Signalpistole ! Kasino niederbrennen ! Hier haben wir ein Musterbeispiel für die geistige Verfassung der deutschen „Politelite“, der „Canaille von Berlin“,  buchstäblich für ihre Fäulnis, die zum Mittelalter gewandt beim Zapfenstreichbefehl: „Ich bete an die Macht der Liebe“ auch schön artig die Hände faltet, in Afghanistan aber noch viel mehr als nur Kasinos niederbrennt ! Die Süddeutsche Zeitung meldet heute (11. März 2011) auf Seite eins, dass die Polizei in Kundus die Bundeswehr beschuldigt, eine Zivilistin erschossen und eine andere verletzt zu haben. Vor einer Woche schon mußte sich die NATO für den Tod von neun afghanischen Kindern entschuldigen, die beim Holzsammeln erschossen worden waren, weil man sie versehentlich für Aufständische hielt. Die Tötung von Unbeteiligten nimmt immer mehr zu. Der Politkriminelle im Bürgerrock und blutschmutzige Waffenhändler betören die Völker mit der Harmlosigkeit von Kriegen, „…dass unsere Jungs bald heimkommen werden…“ Die UNO gibt an, dass die Zahl der getöteten Zivilisten seit dem Beginn der Invasion 2002 cirka 5000 betrage, die der Verwundeten cirka 11 000. Die Zahlen belegen, dass der Afghanistankrieg 2010 blutiger war als ein Jahr zuvor. 6.  Zum sofortigen Abzug der Bundeswehr ohne Wenn und Aber gibt es keine humanistische Alternative. Rammt den bürgerlichen Politikern und Waffenhändlern die Knarre in die Fresse ! Indeß: Die Forderung nach Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan kann 1000 mal erfolglos aufgestellt werden, es bleiben schöne Worte, wenn wir nicht die Frage klären, warum gibt es imperialistische Kriege, wer verschuldet sie und wie zieht man die Kriegverbrecher zur Verantwortung ? Es gilt, nicht nur eine Parole aufzustellen, um eine theoretische Analyse kommt man nicht herum. Denn trotz aller Weisheit und Humanität der klassischen griechischen Philosophie, dem Sonnenaufgang der Renaissance, dem Humanismus selbst, der Aufklärung und der tiefen dialektischen Weisheit der klassischen deutschen Philosophie, auf deren Schultern wir stehen, die Geißel des Krieges ist nicht gebannt worden. Gibt es keinen Hinweis bei Lenin ? „Es wäre theoretisch grundfalsch, zu vergessen, dass jeder Krieg nur die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln ist, der jetzige imperialistische Krieg ist die Fortsetzung der imperialistischen Politik…und diese Politik wurde durch die Gesamtheit der Verhältnisse der imperialistischen Epoche erzeugt und genährt“. 7. Also gilt es zur Erforschung der Kriegsursachen, die Gesamtheit der Verhältnisse unserer Epoche zu studieren und zu berücksichtigen und nur aus diesem Studium kann die Erkenntnis kommen, dass der Hauptfeind die eigene, den imperialistischen Krieg führende  Bourgeoisie ist, dass Kriege und Aufstände gegen diese historisch unvermeidbar sind. Der Krieg erscheint als eine so schillernde Figur, dass es nicht leicht ist, sein wahres Wesen zu erkennen und die verwickelten Klasseninteressen auseinanderzuhalten. Der Krieg ist aber nichts Unheimliches oder Schicksalshaftes, nichts, was in der Natur des Menschen liegt, nocht gottgewollt oder weltgeschichtlich bedingt ist, Lenin spricht vom imperialistischen Krieg, „d.h. die Ermordung von 10 Millionen Menschen.“ 8. Also gibt es schuldige Massenmörder und in Deutschland hat das Bürgertum nach den beiden Weltkriegen diese nicht zur Verantwortung gezogen, sondern, was die ganze aufgeklärte Menschheit weiß, wieder auf Positionen zugelassen, von denen aus sie weitere Massenmorde planen konnten. Und der US-Imperialismus sah in diesen Massenmördern willkommene Helfeshelfer in seinem Kreuzzug gegen den Bolschewismus. (Deckname Gladio / Stay Behind). Die fortschrittlichen Menschen in Deutschland wollen raus aus diesem ganzen imperialistischen Sumpf. Wenn wir daher einerseits fordern: „Sofortiger Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan ohne Wenn und Aber“, so muss diese Forderung im Sinne der Völkerfreundschaft ergänzt werden durch die Intensivierung der Beziehungen zwischen der deutschen Arbeiterklasse und der afghanischen, zwischen den deutschen und afghanischen Kleinbauern und Kleinbäuerinnen. „Eine „negative“ Losung, die nicht mit einer bestimmten positiven Antwort verbunden ist, „schärft“ nicht das Bewußtsein, sondern stumpft es ab…“ 9.

Die fortschrittlichen Menschen in der Bundesrepublik müssen auf die Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflich beharren, an der Spitze der fortschrittlichen Menschen steht die Arbeiterklasse, und die hat an der allgemeinen Wehrpflicht vor allem folgende Interessen: a) die allgemeine Wehrpflicht ist das Durchgangsstadium zur allgemeinen Volksbewaffnung 10. , b) sie übt die Arbeiter und Arbeiterinnen, die Bauern und Bäuerinnen im Gebrauch der Waffen, die entscheidende Frage ist für Lenin, OB DIE UNTERDRÜCKTE KLASSE WAFFEN BESITZT (kursiv von Lenin) 11. c) sie gibt in einer revolutionären Situation die Möglichkeit, die Gewehre umzudrehen zur „völligen Vernichtung der Bourgeoisie“ 12., eingedenk der Worte von Karl Liebknecht, der Hauptfeind steht im eigenen Land.

1. Ein Mann vom Fach, Professor Dr. jur. Michael Köhler aus Hamburg stellt ganz richtig fest, dass die sogenannte Bundeswehrreform „in Wirklichkeit die Abschaffung der bisherigen Bundeswehr“ ist, „ohne daß die Alternative der Wehrstruktur in der gebotenen Logik  von Grundsatzfragen, Zweckmäßigkeitsaspekten und Organisationserfordernissen durchdacht ist. Stattdessen ein handstreichartiges Verfahren: die als „Aussetzung“ kaschierte Beseitigung der allgemeinen Wehrpflicht per Regierungsdekret. Es droht ein organistorisches Desaster, schneidige Gedankenlosigkeit als Sicherheitsrisiko.“ („Ein unbedachter Umgang mit der Bundeswehr, Leserbrief an die Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 18.3.2011, Seite 11). Und Gedankenlosigkeit spielt ja auch in der Dissertationsfarce eine wichtige Rolle. Es lohnt sich, den Leserbrief von Professor Köhler aufmerksam zu studieren, der sich ernsthafte Gedanken macht, die Schlagkraft einer imperialistischen Armee zu erhöhen. Ohne Zweifel liegt eine Befangenheit in der europäischen Staatsphilosophie vor, dass die Menschen ohne Staat und Armee nicht leben können. Der verstorbene Bundespräsident Heinemann wußte immerhin noch die Bundeswehr in Frage zu stellen. Köhler sorgt sich, dass die Bundswehr eine für Mißbrauch anfällige Söldnerarmee werden kann. Eine Wehrpflichtarmee als eine Armee der Bürger könne der söldnerischen Verselbständigung des Kampfzweckes entgegenwirken. Illusionär ist sein Gedanke einer Integration der Armee in die rechtsstaatliche Gesellschaft, die eben eine der Ausbeutung der Arbeiterklasse ist und deshalb steckt dahinter der Gedanke einer Permanenz der Anwendung von Unterdrückungsgewalt gegen Menschen, während Lenin betonte, daß „Gewalt gegen Menschen nicht unserem Ideal entspricht.“ (Lenin, Über eine Karikatur auf den Marxismus, Lenin Werke Band 23, Dietz Verlag Berlin, 1957,64) Was immer auch ideologisch über die Bundeswehr geschrieben wird, es ist Tatsache und im imperialistischen Kontext dieser Armee unvermeidlich, dass ihre Schlagkraft ständig erhöht werden muss. Just zu diesem Zweck ist eine sechsköpfige Bundeswehrstruktur Kommission unter  dem Vorsitz des bei der Bundeswehr zum Fallschirmjäger ausgebildeten Leiters der Bundesanstalt für Arbeit, Hans Jürgen Weise, Jahrgang 1951,  ins Leben gerufen worden. (CDU-Mitglied Weise, der ab 1972 zwölf Jahre Zeitsoldat war, ist Oberst der Reserve und hat damit den höchsten Dienstgrad, den ein Reservist erlangen kann).  Bis Ende 2011 soll die Kommission Vorschläge unterbreiten, wie die Bundeswehr schlagkräftiger werden kann.

2. „Man würde sehen, wie die Politik die Ehre der Verteidigung der gemeinsamen Sache auf Söldnerhaufen beschränkt“. (Jean Jacques Rousseau, Über den Ursprung der Ungleichheit unter den Menschen, Felix Meiner Verlag, Hamburg 1995,259).

3. Gracchus Babeuf, Das ideale Portrait der Schildwacht des Volkes, Le Tribun du Peuple, Nummer 30, vom 23. Januar 1795, in: Jean Paul Marat, Ich bin das Auge des Volkes, Wagenbach Verlag Berlin, 1987,75

4. Aufschlußreiches dazu ergibt sich aus einer Tagung, die im Juni 2010 in Düsseldorf unter dem Thema: „Verschlusssachen in staatlichen Archiven“ stattfand und deren Ergebnisse jetzt im Klartext Verlag aus Essen gedruckt vorliegen, wobei wir uns weiterhin im Bereich des Schäbigen bewegen. Insgesamt sind 7, 5 Millionen Vorgänge in der BRD unter Verschluss. Aus bereits daklassierten („offenen“) Verfassungsschutzakten ergibt sich für den Zeithistoriker Josef Foschepoth, dass Adenauer „jede Gelegenheit nutzte, um den Deutschen einen starken Staat, notfalls auch ein autoritäres Regime zu verordnen“. Die künstlich erzeugte Angst vor dem Kommunismus sei von ihm als „Meister der Initiierung und Instrumentalisierung von Angst und Bedrohungsgefühlen“ wider besseren Wissens aus Lageanalysen geschürt worden, so dass der Staatsschutz vor den Grundrechten rangierte. Die Verletzung des Postgeheimnisses lag im sechsstelligen Millionenbereich, darunter befanden sich sämtliche Briefe aus der DDR. (Siehe: Buchbesprechung von Rainer Blasius „Mehr Sicht ! Deutsche Geheimakten“ in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 14. März 2011, Seite 9). In der Zwergmißgeburt Konrad Adenauer scheint sich die Aussage Jean Paul Marats, dass die Deutschen nach den Russen das sklavischste Volk seien, zu verkörpern.

5. Jean Paul Marat, Wichtige Beobachtungen hinsichtlich der Armeeorganisation, Ami du Peuple, 20. Juli 1790, in: Jean Paul Marat, Ich bin das Auge des Volkes, Wagenbach Verlag Berlin, 1987,97

6. Auch Isaf zählt die Toten, in: Süddeutsche Zeitung vom 11. März 2011, Seite 7

7. Lenin, Das Militärprogramm der proletarischen Revolution, Lenin Werke Band 23, 1957,75. Durchdenkt man die Forderung des Bundswehrabzuges bis zum Ende, so wird mit ihr im Grunde die Axt an die Wurzel der profitorientierten bürgerlichen Gesellschaftsordnung  gelegt. Wir kämpfen gegen den imperialistischen Krieg im Ausland und für den Bürgerkrieg im Inland, ein Zusamenhang, der nicht jedem sofort klar ist. Denn ohne diesen Bürgerkrieg bleibt es hohle Phrasendrescherei, bleibt es naiv zu glauben, die imperialistisch gesinnte Bourgeoisie verzichte freiwillig auf imperialistische Einsätze ihrer Armee. Flugblätter und Demonstartionen gegen Auslandseinsätze haben ihre gute Berechtigung und erweisen gute Dienste, die Soldaten im Hinblick auf den Bürgerkrieg zum Nachdenken zu bringen, aber dieses Denken muss zur Umkehr der Gewehre führen.

8.Lenin, Die Große Initiative, Ausgewählte Werke, Progress Verlag Moskau 1971,532

9.Lenin, Über eine Karikatur auf den Marxismus, Lenin Werke Band 23, Dietz Verlag Berlin, 1957,66

10. „Heute militarisert die imperialistische – und andere – Bourgeoisie nicht nur das ganze Volk, sondern auch die Jugend. Morgen wird sie meinetwegen auch die Frauen militarisieren. Wir antworten darauf: Desto besser ! Nur immer schneller voran – je schneller, desto näher ist der bewaffnete Aufstand gegen den Kapitalismus. “ (Lenin, Das Militärprogramm der proletarischen Revolution, Lenin Werke Band 23, Dietz Verlag Berlin, 1957,77). „Eine unterdrückte Klasse, die nicht danach strebt, Waffenkenntnis zu gewinnen, in Waffen geübt zu werden, Waffen zu besitzen, eine solche unterdrückte Klasse ist nur Wert, unterdrückt, mißhandelt und als Sklave behandelt zu werden.“ (a.a.O.,75).

11. Lenin, Staat und Revolution, Dietz Verlag Berlin, 1959,463

12.a.a.O.

Heinz Ahlreip  18. März 2011

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Eine Antwort to “Die Bundeswehr für nichts zu schäbig ! Ich bete an die Macht der Liebe”

  1. goerkel Says:

    BRAVO!!!!!!!!!
    Prima Aufsatz

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