Adolf Hitler Willy Brandt Gerhard Schröder – das deutsche Volk hat kein Existenzrecht mehr

Als sich das Tausendjährige Reich nach zwölf Jahren seinem Ende zuneigte, erteilte Hitler im April 1945 seinem Rüstungsminister Albert Speer 1. in Berlin den sogenannten Nerobefehl – die gesamte Infrastruktur auf deutschem Territorium soweit zu vernichten, dass das deutsche Volk ausgelöscht werden wird, da es sich im Krieg als das schwächere erwiesen habe.  Wir finden in diesem Befehl die Quintessenz des Faschismus, den perversen Charakter der kleinbürgerlichen Handlanger des deutschen Großkapitals. Die Menschenverachtung des Kapitals hatte sich zur Vernichtung eines Volkes gesteigert und gegenüber dieser im Kapitalismus tiefwurzelnden Inhumanität ist jede „bürgerliche Politik“ machtlos, kapituliert vor ihr, wie wir im folgenden sehen werden. Unsere Zappelphilippe im Parlament nähren lediglich die Illusion, sie seien wichtig. Der us-amerikanische Senator Morgenthau wollte Deutschland nach 1945 in ein reines Agrarland zurückverwandeln, nur Stalin sagte: Die Hitlers kommen und gehen, das deutsche Volk aber wird nicht untergehen ! Bürgerliche, menschenverachtende Politik und proletarische kapitalismusfeindliche Politik verhalten sich wie Feuer und Wasser zueinander. Dass ein Volk und sein Wohlstand im Kapitalismus aufblühen können, ist bürgerliche Ideologie, auf die die Massenmedien geeicht sind,  pur und spottet jeder wirklichen Erfahrung der Millionenmassen der Werktätigen tagein tagaus.

Das war eine der wesentlichen Erkenntnisse der 68er Studentenbewegung. Hinzukam die Wahrnehmung, dass die grosse Masse der Anhänger Neros nicht nur keiner gerichtlichen Verfolgung unterlag, sondern im Gegenteil – der ganze Staatsapparat der BRD, die Schulen, die Gerichte, die Sportverbände, die Medien waren durchsetzt mit diesen Ewiggestrigen. Überall hatten sich die Neroanhänger eingenistet. Zu Recht forderte die 68er Generation ihre Vertreibung aus den Behörden, aber wieder einmal erwies sich die enge Symbiose zwischen Kapital und Faschismus als stärker. Im Grunde begann die 68er Bewegung mit einer Naivität, mit dem Glauben, durch Aufklärung und Erziehung, durch die Vereinigung von Volk und Wissenschaft die gesellschaftliche Entwicklung in eine progressive, antikapitalistische Richtung lenken zu können, an Banküberfälle und Molotowcocktails dachte noch niemand. Aber da sprang der Sozialdemokrat Willy Brandt den Neroanhängern eilfertig zur Seite und erließ die Berufsverbote gegen Wissenschaftler, die das deutsche Volk aufklären wollten. Er trat ganz in die Fußstapfen des Nerobefehls, denn ein Volk ohne Wissenschaft wird unweigerlich zugrunde gehen. Später zeigte Willy Brandt dann Reue und bezeichnete die Verhängung der Berufsverbote als den größten Fehler in seiner politischen Laufbahn. „Verachte nur Vernunft und Wissenschaft, des Menschen allerhöchste Kraft, Laß nur in Blend- und Zauberwerken Dich von dem Lügengeist bestärken…“, spricht Mephisto im Gewand von Faust. Und dieser Lügengeist (des Suizids) quoll auch aus Stuttgart Stammheim empor, als der Nachfolger von Willy Brandt mit den RAF Kadern kurzen Prozess machte. Das ist gute sozialdemokratisch-noskische Tradition, schon Friedrich Ebert sagte nachweislich, dass er die soziale Revolution wie die Pest hasse. Und um diese Revolution zu verhindern, geht die SPD von jeher über die Leichen der besten Revolutionäre Deutschlands.

In Gerhard Schröder endlich tritt uns die erbärmlichste Gestalt der deutschen SPD entgegen. Dieser Advokat legte die erstaunliche Karriere vor, wie ein Junge aus ganz einfachen Verhältnissen zum Kanzler der Bosse avancierte. In seiner ganzen Art erinnert er an den Advokaten Thiers zur Zeit der Pariser Kommune, den Marx als „Zwergmißgeburt“ bezeichnete, „weil er der vollendetste geistige Ausdruck“ bürgerlicher Klassenverderbtheit war. 2. Der geniale Regisseur Serjeg Eisenstein beendete seinem Monumentalfilm „Ivan der Schrecklicke“ mit einer Szene, in der das Gesicht des Zaren im Großformat gezeigt wird mit den Worten: „Es ist die Aufgabe des Zaren, die Kleinen und Schwachen zu schützen, aber hart und grausam gegen die Reichen und Mächtigen zu sein. Wenn er dies jedoch nicht vermag, so ist er kein Zar“. Wer nicht hart und grausam gegen die Bosse ist, ist bereits hart und grausam gegen die Arbeitslosen. Gerhard Schröder ist pervers. Die Hartz IV-Gestzgebung ist im Kern faschistisch. An Millionen und Abermillionen Bundesbürgern, an den „Empfängern“ von Hartz IV wird kein besonderes Unrecht mehr begangen, sondern das UNRECHT SCHLECHTHIN. Der deutsche Philosoph Fichte hatte die Versorgung jedes Bürgers mit Arbeit zur höchsten Aufgabe des Staates erklärt. Im Lichte Fichtes wird das deutsche Volk durch die Hartz-IV-Gesetzgebung eingeteilt in kapitalistische Herrenmenschen und lohnabhängige Untermenschen. Was muss einer „Empfängerin“ von Hartz IV durch den Kopf gehen, wenn sie in Springers faschistischem Blutblatt liest, dass ein Bankier Ackermann eine Abfindung von 22 Millionen Euro von der Deutschen Bank erhalten hat ? Millionen und Abermillionen nagen am Hungertuch und leben am Rande des Existenzminimus durch eine sozialdemokratische Gesetzgebung, deren faschistischer Sadismus darin besteht, dass sie den Arbeitsämtern einen Freibrief erteilt, hart und grausam gegenüber Hilfebedürftigen zu sein. Und hört man Erfahrungsberichte von Arbeitslosen aus den Arbeitsämtern, so gewinnt man den Eindruck, als habe dieser speichelleckende bürokratische Abschaum nur auf diesen Freibrief gewartet. Die noch nicht begangenen Schandtaten an den Schwächsten des deutschen Volkes waren im Grunde des Herzens dieser Bürokratie bereits da und zu ihrer Ausführung bedurfte es nur der Hartz-IV-Gesetzgebung. Es liegt der völlige Verlust des Menschen vor und eine sozialdemokratische Gewerkschaftsführung tut alles erdenkliche, den Schulterschluss zwischen Lohnsklaven und Arbeitslosen zu verhindern, weil dieser das Ende der kapitalistischen Blutsaugerei bedeuten würde. In vielen Städten der Bundesrepublik finden Montagabends Demonstrationen gegen Hartz IV und Sozialabbau statt, einen Vertreter der Gewerkschaft hat man dort noch nicht gesehen.  Im Arbeitsamt Frankfurt-Gallus wurde der völlige Verlust des Menschen vor aller Augen deutlich: die arbeitslose Hartz-VI-„Empfängerin“ Christy Schwundeck wurde von einer deutschen Polizistin erschossen. Wie gesagt, die SPD begeht an der Arbeiterklasse kein besonderes Unrecht, sondern das UNRECHT SCHLECHTHIN. Diese Partei hasst die Arbeiterklasse wie die Pest. SPD und NPD sind keine Antipoden, sondern diese Parteien ergänzen sich, die SPD ist der gemäßigte Flügel des Faschsimus. 3.

1. Speer sabotierte den Nerobefehl und das ist wohl der Grund, warum ausgerechnet der Rüstungsminister Hitlers in Nürnberg nicht zum Tode verurteilt wurde. Obwohl er sich in seiner letzten Denkschrift an Hitler brüstete, dass ohne ihn Deutschland wohl schon 1942/43 besiegt worden wäre. Während die zum Tode verurteilten Elitekriegsverbrecher verbrannt wurden und ihre Asche ohne Erinnerungssteine in die Isar verstreut wurde, verbüßte Speer eine Haftstrafe von 20 Jahren in Berlin Spandau und kam erst 1966 nach Vollverbüßung  frei, da die Sowjetunion eine Begnadigung immer wieder ablehnte. Er starb am ersten September 1981 in London im Beisein seiner englischen Geliebten eines natürlichen Todes (Schlaganfall) und liegt auf dem Bergfriedhof Heidelberg begraben.

2. Vergleiche Karl Marx, Der Bürgerkrieg in Frankreich, in: Karl Marx / Friedrich Engels, Ausgewählte Werke, Progress Verlag Moskau, 1975,286).

3. Die SPD schreckt von jeher vor jeder revolutionären Aktion, etwa Bankraub, zurück. Im ersten Weltkrieg deckten Teile dieser Partei vielmehr die Mißhandlungen der Soldaten des deutschen Volkes durch bürgerlich-faschistische Offiziere: „Selbst SPD-Mitglieder setzten  sich dafür ein, Briefe mit Schilderungen  von Misshandlungen von Soldaten  zu unterdrücken, um das „Durchhalten“ der Front nicht zu gefährden“. (Jörn Leonhard, Die Büchse der Pandora, Geschichte des Ersten Weltkrieges, Verlag C.H. Beck, München 2014, 591).

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: