Die feine Gesellschaft der HSBC Bank Waffenhändler Politiker Drogenhändler Adelige Diamantenschmuggler Oligarchen Scheichs Diktatoren Terroristen

Die zweitgrößte Bank der Welt, die HSBC (Hongkong and Schanghai Banking Corporation) mit Muttersitz in London ist nicht zum ersten Mal weltweit in die Negativschlagzeilen geraten, Ende 2012 musste diese Bank in den USA bereits eine zweimilliardenschwere Geldstrafe wegen Geldwäscherei für mexikanische Drogenkartelle zahlen, um überhaupt die US-Banklizenz zu behalten. Jetzt geht es um die idyllisch am Genfer See gelegene Filiale in der Schweiz, in der jahrelang kriminelle Geschäfte mit Steuergeldern getrieben wurden. Für die bürgerliche Journaille ist es ausreichend, zu recherchieren und Fakten an Fakten zu reihen, sie würde es sich mit ihren Geldgebern verderben, früge sie nach den gesellschaftlichen Bedingungen, die es ermöglichen, dass diejenigen, die am wenigsten arbeiten, die meisten Früchte ernten. Das asoziale Pack gab sich in Genf die Klinke förmlich in die Hand und staute dort über 75 Milliarden Euro an. Bereits Karl Marx hatte im 19. Jahrhundert feststellen müssen, dass das Kapital von „Kopf bis Zeh, aus allen Poren, blut- und schmutztriefend“ ist. Und blutige und schmutzige Schmarotzer der bürgerlichen Gesellschaft, diese Eliten der Nationen, trafen sich in den Räumlichkeiten der Genfer Bank, deren Mitarbeiter immer gute Tips parat hatten, von den arbeitenden Völkern Steuergelder unbemerkt vom Fiskus abzuzweigen. Der 25jährige Karl Marx schrieb in der „Judenfrage“, dass in der Welt des Eigennutzes die schlaue Umgehung der Gesetze die „Hauptkunst dieser Welt“ bildet. Die bürgerlichen Juristen, die sich ebenfalls zur Elite rechnen, interessieren sich nicht sonderlich für diese Schwerverbrecher, zu denen sie auf die eine oder andere Art selbst tausende von Fäden geknüpft haben. Sie interessieren sich vor allem für diejenigen, die den Kreislauf, dass die Reichen immer reicher, die Armen immer ärmer werden, eigenmächtig durchbrechen. Der große Jakobiner Jean Paul Marat schrieb nur wenige Wochen nach dem Sturm auf die Bastille in seiner Zeitung „Der Volksfreund“, dass die Reichen ihren Reichtum nur mit anrüchigen Mittel hätten erwerben können, dass die Güter der Reichen fast alle mit List und Gewalt den Armen entrissen worden seien und fast alle Reichtümer „das Ergebnis von Begünstigung, Gaunerei, Betrug, Erpressung und Veruntreuung“ seien (L‘ Ami du Peuple vom 18. November 1789). Nur dieser Zusammenhang von Reichtum und krimineller Energie kann von den unaufgeklärten und rückständigen Menschen nicht ohne weiteres gesehen werden.

Aus der Analyse des gegenwärtigen Gesellschaftssysten ergibt sich, dass dieses ein spätkapitalistisches, ein imperialistisches ist und Imperialismus bedeutet nach Lenin, dass es sich bei ihm um einen stinkenden, faulenden, parasitären Kapitalismus handelt. Nur aus diesem stinkenden Sumpf der Fäulnis steigen die weltweit verzweigten Unkräuter auf, die heute das Leben der ganzen Weltbevölkerung zum Frommen einiger Milliardäre und Millionäre lähmen und vergiften.

Die kriminellen Machenschaften der britischen Bank konnten nur aufgedeckt werden, weil der französisch-italienische Informatiker Hervé Falciani, der in der Genfer Bank „arbeitete“, im Jahr 2007 eine Datenbank entwendete, die die Namen der Steuerbetrüger enthielt. Ob man diesen Vorgang in den Räumlichkeiten einer kriminellen Vereinigung Diebstahl nennen kann, wie es sowohl die FAZ als auch die „Frankfurter Rundschau“ tun, ist noch recht fragwürdig, in Frankreich hat Hervé Polizeischutz, in der Schweiz wird er per Haftbefehl gesucht. Die Auswertung der Datenbank der Bankdaten durch einen internationalen Rechercheverband von Journalisten (140 Journalisten aus 45 Ländern) ergab, dass zu den Geschäftskunden der „HSBC“ auch Waffenhändler gehörten, die Granaten an Kindersoldaten in Afrika lieferten, Schmuggler von Blutdiamanten und die exzentrische Waffen- und Goldhändlerin Aziza Kulsum, die laut der UNO zu den Fianzierern des Bürgerkrieges in Burundi zu zählen ist. Der Vizekanzler der BRD, der SPD-Politiker Sigmar Gabriel forderte in einem Interview mit dem Radiosender NDR-info, nicht nur die Kunden, sondern auch die Banken zu bestrafen. Würde es diesen Politiker nicht wirklich geben, müsste man ihn erfinden als ein Musterbeispiel sozialdemokratischer Volksverdummer. Die Bankiers müssen nicht nur bestraft, sondern vor allem enteignet werden. Die fünfte Forderung der Kommunisten im Manifest von Marx und Engels lautete: „Zentralisation des Kredits in den Händen des Staats durch eine Nationalbank mit Staatskapital und ausschließlichem Monpol“.

In England steht der konservativen Regierung Ärger ins Haus, sie gab dem Vorstands- und Verwaltungsratschef der „HSBC“ Stephen Green, der vor seiner Banklaufbahn einen auf anglikanischen Pfaffen machte, im Jahr 2010 den Posten eines Staatssekretärs für Außenhandel, obwohl die Steuerbehörden Englands schon von den Verstrickungen der Bank in  kriminelle Machenschaften  wussten. Die enge Allianz zwischen Regierung und Banken ist eben ein Wesenszug des Imperialismus. Der jetzige Skandal um die Genfer Tochterbank ist ein weiterer Beleg, dass in ausnahmslos allen imperialistischen Ausbeuterstaaten die Regierungsspitze eng mit den Geldfetischisten zusammenarbeitet und dass es nur an der Arbeiterklasse selbst liegt — und nicht an der Polizei und Justiz dieser Länder, Spaß beiseite — diesen perversen volksfeindlichen „Menschenkehricht“ (ein Ausdruck von Karl Marx in der „Judenfrage“) mit Feuer und Schwert auszurotten, um es unmöglich zu machen, dass diese erbärmliche Terrorherrschaft der Geldsäcke und korrupten Politiker an unsere Kinder und Kindeskinder als Erblast  weitergereicht wird. Wenn die aus der Analyse der Pariser Commune gezogene Erkenntnis von Karl Marx richtig ist, dass der Bourgeois jetzt die Position des Feudalherren einnimmt, so lohnt es sich, auf die Rede Robespierres „Über die Prinzipien der politischen Moral“, gehalten am 5. Februar 1794, einzugehen. Man wird in ihr fündig, denn Robespierre führt aus, dass die Französische Revolution „alle lasterhaften Menschen und alle diejenigen gegen uns vereinigt, welche in ihrem Herzen schon die Plünderung des Volkes überdachten; welche es ungestraft geplündert haben wollen; welche die Freiheit als ein persönliches Unglück von sich stießen; und welche die Revolution als ein Brotgeschäft und die Republik als eine Beute betrachteten“.

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Eine Antwort to “Die feine Gesellschaft der HSBC Bank Waffenhändler Politiker Drogenhändler Adelige Diamantenschmuggler Oligarchen Scheichs Diktatoren Terroristen”

  1. Sepide Says:

    Liebe(r) Genosse, Bitte fange eine serie über Aktualität der Lenins These in einer stinke normaler Sprache, die ich auch gut verstehen kann und damit weiter agitieren kann.

    Wichtig ist besonderes für die Kinder der Revierenden, die jetzt Bürgerlich geworden sind aber sie wünschen dass ihre kinder in der Welt der Kampf der Klassen laufen lernen und, was sie versagt haben ihre kinder nach holen.(wie einer wie ich). Aber schwerhaben bei sich klar werden, dass Lenins These noch Aktuell sind (5 Merkmale im Vergleich zu Heute. Aber wie Helferdings ähnliche Zahlen. auch wir auch versten können, nicht NUR von Karl Marx alles aktuel ist, sondern Lenin in Globalisierung und im Neoliberalisierungszeitalter auch aktueller als Lenin zeit selbst ist!(Verfäulung)

    ein Klassen kämpferische solidarische Grüß ali

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