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TOD DER FASCHISTISCHEN BESTIE

17. September 2009

Seit der Luther´schen Reformation, besonders seit der schweren Niederlage im deutschen Bauernkrieg 1525 ist in Deutschland eine Untertanenmentalität ohnegleichen gängig, ein ekelhaftes Katzenbuckeln vor jeder beliebigen Obrigkeit: Preußenkönige, Bismarck, Bürgermeister, Führer, Kanzlerin. Luther hatte alle Deutschen in Mönche verwandelt (so Karl Marx, siehe: Kritik der hegelschen Rechtsphilosophie, Einleitung, MEW 1, 386) und gegen die progressiven, aufrührerischen Bauern Müntzers gehetzt: „…Man soll sie zerschmeißen, würgen und stechen, heimlich und öffentlich, wer da kann, wie man einen tollen Hund zerschlagen muß.“ Luther war der erste Sozialdemokrat in Deutschland.

Die Liquidierung Karl Liebknechts und Rosa Luxemburgs unter Beihilfe der reaktionären Sozialdemokratie steht ganz in der Tradition konterrevolutionärer Raserei gegen fortschrittliche Menschen, die dann im Nerobefehl Hitlers auf ein ganzes Volk ausgedehnt wurde, ein in der Weltgeschichte EINMALIGER Akt. Der Nerobefehl Hitlers beinhaltete, alle ökonomischen Grundlagen in Deutschland zu zerstören, damit das deutsche Volk nicht mehr leben kann, es sollte für immer ausgelöscht werden. Das ist die Quintessenz des Faschismus, der wiederum die Quintessenz des menschen-/völkerverachtenden Kapitalismus ist. Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch. (Bertolt Brecht) Es gibt keine größeren Volksfeinde für das deustche Volk als die Faschisten, die Liquidierung eines Faschisten darf strafrechtlich gar nicht verfolgt werden, denn es ist ein Notwehrakt des deutschen Volkes. Gegen die Faschisten ist an Lenins Partisanentaktik zu erinnern: Liquidierung von einzelnen Personen durch bewaffneten Kampf, der von kleinen Gruppen geführt wird. (LW 11,205). Listen von Faschisten erstellen, auflauern, liquidieren…kurz und bündig, human…in gut-guillotinistischer Tradition…(1.) frei nach Luther: „Man soll sie zerschlagen, würgen und stechen, heimlich und öffentlich, wer da kann, wie man einen tollen Hund zerschlagen muß.“ So bekommen die Worte Luthers einen Sinn. Die partisanenmäßige Liquidierung von Faschisten nach revolutionärem Standrecht ist heute auch eine vorrangig politische Aufgabe angesichts der Tatsache, dass sich das Kapital durch sein Verfassungsgericht die Faschisten als konterrevolutionäre Terrortruppe gegen die Arbeiterklasse und das Volk warmhält. Das Verfassungsgericht, das 1956 die KPD verboten hatte, hat kein Interesse an der Existenz des deutschen Volkes (was schon das KPD-Verbot in der Tradition Luthers bezeugt).

Keinesfalls können wir die Bekämpfung der Anhänger Neros staatlichen Organen wie Polizei, BND und Verfassungsschutz überlassen. Diese Organe distanzieren sich zwar verbal vom Faschismus, sind aber durch 1000 Fäden mit ihm verbunden. Die angeblich der Republik dienende und auf sie vereidigte Polizei schützt zum Beispiel bei Antinazidemos die Volksfeinde vor dem Volk. Die „Republik“ wird beständig dem braunen Strassenpöbel ausgeliefert.

Aber die gefährlichsten, weil verdecktesten Helfeshelfer des Faschismus sitzen in den antifaschistischen Ausschüssen selbst, sie wollen gewaltfrei „sauber“ gegenüber den Faschisten bleiben. Ihnen ist nicht gegenwärtig, daß die Völker ein RECHT AUF BESTRAFUNG DER KONTERREVOLUTION haben.“Die Unterdrücker der Menschheit bestrafen ist Gnade; ihnen verzeihen ist Barbarei.“ (Robespierre: Rede über die Prinzipien der politischen Moral am 1.2. 1794) Säubert die Ausschüsse von diesen Barbaren.

1. Für die ländliche Guerilla gilt: Auch Sensen und Sicheln; Beile und Heugabeln  sind Tötungsinstrumente. Das ist in der deutschen Geschichte nichts Neues. Siehe das königlich preußische Edikt über den Landsturm vom April 1813. Schon 1777 erklärte es Marat in seinem Plan einer Criminalgesetzgebung für durchaus zulässig, dass Mitglieder der patriotischen Gesellschaften berechtigt sind, Volksfeinde zu töten. (Siehe: Jean Paul Marat, Plan einer Criminalgesetzgebung, Vorwort von Professor A.A. Herzenson, VEB Deutscher Zentralverlag Berlin, 1955,24).